Studien zu Digital Leadership

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Wie steht es um die Leadership-Qualifikationen im Kontext der Digitalisierung?

  • Auf dieser Seite finden Sie Studien zum Themenfeld Digitalisierung und Digital Leadership.

  • Diese Seite befindet sich noch im Aufbau.

  • Buchempfehlungen finden Sie hier, weitere Informationen liegen in meiner Beitragssammlung zu Digital Leadership für Sie bereit, und auf meinem Blog finden Sie ebenfalls spannende Artikel.

 

 

Führen im digitalen Zeitalter

Meta-Studie vom IFIDZ: Führen im digitalen ZeitalterMit dem Blick des Praktikers wurden in dieser Meta-Studie 30 Studien aus den Jahren 2012 bis Juli 2016 analysiert, und ein Kompetenz-Ranking erstellt.

Das Ergebnis ist spannend als auch irritierend: Spannend im Hinblick auf die TOP 10 Kompetenzen, und irritierend über die Platzierung einiger Kompetenzen im unteren Bereich des Rankings.

 

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Das Ranking der Meta-Studie wird (noch) nicht als Master- oder Detailplan für die relevanten Kompetenzen im digitalen Zeitalter verstanden, sondern als ein erster Indikator festgelegt, wohin die Reise geht.

Zusammenfassung der Ranking-Ergebnisse

  1. Die Führungskraft als „Master of the universe“?!
    Die erfolgreiche Führungskraft im digitalen Zeitalter verfügt über 71 relevante Kompetenzen, die über alle Studien hinweg genannt wurden.

  2. Führen ist und bleibt Kommunikation – als Meta-Kompetenz.
    Die mit großem Abstand wichtigste Kompetenz ist Kommunikation (70%). Aufgrund der hohen Zustimmung kann man Kommunikation auch als eine Meta-Kompetenz des digitalen Zeitalters bezeichnen. Die hohe Bedeutung von Kommunikation wird zusätzlich unterstrichen, dass auch einzelne Aspekte von Kommunikation explizit als relevante Kompetenzen genannt werden wie „Feedback geben“ (23%), „zuhören“ (10%), sowie „analog vor digital“ (7%).

  3. Den Menschen nicht aus den Augen verlieren.
    Die zweitwichtigste Kompetenz ist Menschlichkeit (50%). Dahinter stehen die Anforderungen wie, „Wertschätzung“ (23%), sowie „respektvoller Umgang“, „Mitarbeiterorientierung“, „Zugewandtheit“ und „Belange der Mitarbeiter verstehen“ (alle jeweils 3%).

  4. Transparent, vertrauensvoll und hochgradig vernetzt führen.
    Auf den Rängen drei bis fünf liegen die Kompetenzen „Transparenz“, „Vernetzungsfähigkeit“, sowie „Vertrauen (schaffen)“ – alle mit jeweils 37% Zustimmung.

  5. Mit wenig (oder ohne) Hierarchie entscheidungsstark sein …
    Die Kompetenzen auf Rang sechs bis neun sind „Hierarchie verlernen“, „Entscheidungsfähigkeit/-stärke“, sowie …

  6. … mit Hilfe von „Digital Teamship“.
    Die Kompetenzen auf Rang sechs bis neun sind … „(digitale) Medienkompetenz“ und „Teamfähigkeit“ – alle mit jeweils 33% Zustimmung.

  7. Traditionelle Kompetenzen bleiben im Rennen …
    Auf den Rängen zehn bis zwölf liegen mit Zustimmung von 27% Kompetenzen, die traditionell immer als Erwartungen genannt werden: „Kooperationsfähigkeit“,  „Kreativität/Innovationsfreudigkeit“, sowie „Motivation“.

  8. … aber einige Kompetenzen scheinen auf Abwegen zu sein.
    Einige Kompetenzen überraschen durch ihre geringe Relevanz oder, dass sie in keiner Studie explizit genannt werden. Kompetenzen, die durch ihre geringe Relevanz überraschen sind zum Beispiel „Führen auf Distanz“ (20%), „Belastbarkeit“ (13%), „Agilität“ (10%), sowie „Konsequenz“ (7%). Kompetenzen, die in keiner Studie explizit genannt werden sind zum Beispiel Akquisitionsstärke, Disziplin, Experimentierfreude sowie Risikobereitschaft.

  9. Neue Kompetenzen der Digitalisierung unter den TOP 10.
    Kompetenzen des analogen Zeitalters dominieren die Erwartungen an Führungskräfte. Neue Kompetenzen der Digitalisierung bilden jedoch eine wichtige Ergänzung und haben sich bereits unter den TOP10 etabliert.

  10. Silicon Valley-Kompetenzen ja bitte, … aber nicht in Deutschland?!
    Einige Kompetenzen in Deutschland wirken eher passiv und „traditionell-innovativ“ als aktiv und „modern-innovativ“. Kompetenzen, die mit der Arbeitsweise und der Philosophie des „Silicon Valley“ assoziiert werden, sind relativ selten oder gar nicht genannt worden. Hierzu zählen zum Beispiel Agilität (10%), disruptiv (10%), Experimentierfreude (0%) sowie Risikobereitschaft (0%).

Die Kurzfassung der Studie als Download [20 Seiten]


Herausgeber: Das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ)

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Leadership im digitalen Zeitalter

Digitale KompetenzLt. Selbsteinschätzung der befragten Führungskräfte soll deren digitale Kompetenz sehr gut sein.

Die vorliegende Studie zeigt jedoch, dass die Unternehmen erst ganz am Anfang eines tiefgreifenden Wandels stehen.

Viele Unternehmen sind gerade erst dabei die notwendigen Rahmenbedingungen zu setzen, um ihre Digital Leader zu identifizieren und gezielt zu fördern. 

Interessantes Ergebnis.

Was heißt das nun?

 

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Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Studie

  • Digitalisierung ist noch eine abstrakte Größe. Trotz der Tatsache, dass die Digitale Transformation als strategischer Imperativ gilt, glaubt nur die Hälfte aller befragten Unternehmen, dass die Digitalisierung eine hohe Relevanz und Durchschlagskraft im Hinblick auf das eigene Unternehmen besitzt. Demgegenüber sehen 18 Prozent der Entscheider ihr Unternehmen „gar nicht“ und 31 Prozent lediglich „schwach“ von der Digitalisierung betroffen.

  • Digitalisierung ist eine Generationenfrage. Jüngere Entscheider schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen sehr viel höher ein als die älteren Befragten. So liegt der Anteil derjenigen Entscheider, die den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen als sehr stark einschätzen bei den unter 40-jährigen Managern fast doppelt so hoch, wie bei den über 40-Jährigen.

  • Auf die neue Generation an Führungskräften wird eine Reihe hoher Erwartungen projiziert. Neben einer Vielzahl an Wunsch-Eigenschaften pflegt der „Digital Leader“ vor allem einen konstruktiven und kontinuierlichen Austausch mit der eigenen IT-Abteilung, informiert sich aktiv zu IT-Innovationen und denkt disruptiv mit Blick auf neue Prozesse und Geschäftsmodelle.

  • Die untersuchten Entscheider stehen vor einem fundamentalen Nachholbedarf hinsichtlich der Fähigkeiten und der „Digital-First-Denkweise“, der viele Unternehmen auf dem Weg in das digitale Zeitalter derzeit ausbremst. Dennoch setzen die Unternehmen aber weiterhin auf ihre eigenen Mitarbeiter und bilden sie im Rahmen von Digitalisierungs-Bootcamps zukünftig weiter aus (42 Prozent). Die Aus- und Weiterbildung der Digital Skills ist somit das Herzstück der Digitalen Transformation.

  • Im Rahmen einer Einordnung in einem Reifegradmodell basierend auf „Digital Skills“ (Wissen und Fähigkeiten) und des „Digital Mindset“ (Leadership Skills und „Digital-First-Denkweise“), finden sich derzeit erst 7 Prozent in der Kategorie „Digital Leader“ wieder, während das Gros noch den Status „Digital Beginner“ hat (71 Prozent). Als „Digitale Visionäre“ ließen sich 3 Prozent  der Unternehmen klassifizieren und 19 Prozent sind am ehesten als „Technologieexperten“ zu charakterisieren.

  • Die Selbsteinschätzung der Entscheider deckt sich nicht mit den Ergebnissen des Reifegradmodells. Fast 40 Prozent der Befragten würden sich als Digital Leader bezeichnen und fast 60 Prozent sehen ihre digitalen Skills als stark oder sehr stark ausgeprägt an. Dies widerspricht in starkem Maße der Einordnung zur Reife der Entscheider als Digital Leader innerhalb dieser Studie.

  • Jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) investiert bislang zu wenig in die Aus- und Weiterbildung der digitalen Talente. Je nach Rolle im Unternehmen unterscheidet sich diese Einschätzung gravierend. HR (72 Prozent), Top Management (65 Prozent) und Marketing (68 Prozent) schätzen den Bedarf an zusätzlich notwendiger Förderung als besonders hoch ein.

Die gesamte Studie als Download [42 Seiten]


Autoren: Dr. Carlo Velten, Steve Janata, Maximilian Hille, Julia Michel

Erstellt im Auftrag von: Dimension Data Germany AG & Co. KG

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Digitalisierung. Achillesferse der Deutschen Wirtschaft?

achillesferse-digitalisierungDie Studie prüft, welche Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Zukunft relevant sein werden.

Nach Experteneinschätzung wird bis zum Jahr 2020 Digitalisierung beziehungsweise Digitale Kompetenz für den wirtschaftlichen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit unumgänglich sein.

Die Studie weist darüber hinaus konkrete Lösungsvorschläge und Wege auf, welche die deutsche Wirtschaft für die neuen Herausforderungen qualifizieren.

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Einige Ergebnisse und der daraus resultierende Handlungsbedarf

Der gemeinsame Nenner aller Entwicklungsimpulse ist, dass etablierte Wege verlassen werden müssen und ein neues Denken und Handeln erforderlich ist, um in einer digitalen Welt erfolgreich agieren zu können. Das heißt:

  • Aus-,Fort-und Weiterbildungssysteme äußerst schnell auf die Erfordernisse der digitalen Welt anpassen und immensen Rückstand aufholen.

  • Mehr MUT und KREATIVITÄT: Alte Stärken mit neuen Mechanismen der digitalen Ökonomie verbinden und in den Märkten – mit dem Wettbewerb – verproben.

  • Durch (branchenübergreifende) Nähe und ein besseres „Miteinander“ die vorhandenen Synergien und einzigartigen Rahmenbedingung selbstbewusst nutzen.

  • Innovationskultur durch flexible und offene Strukturen und verantwortliche Einbindung der jungen Generation aufbauen.

  • Vermittlung digitaler Kompetenz bezieht sich nicht nur auf die Nutzung digitaler Medien, sondern auch auf das Wissen über Spielregeln in der digitalen Welt.

  • Weg vom Kopieren hin zum Adaptieren von digitalen Prinzipien und damit Anstoß zur Entwicklung einer eigenen Mentalität des „Think BIG“!

  • Datensouveränität als Schlüssel zur digitalen Ökonomie begreifen und sicherstellen.

  • Politik, Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Verbände müssen sich mit den Prinzipien und Chancen der digitalen Welt intensiv auseinandersetzen!

  • „Ministerium“ für Digitalisierung keinesfalls als hierarchische Behörde organisieren, sondern wie ein Scrum-Regelwerk bei IT Unternehmen: Schlank besetzte und vernetzte Schnellboote erarbeiten Teillösungen der digitalpolitischen Agenda iterativ und direkt bei den Ressorts.

Die Studie online


Schirmherrschaft: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Herausgeber: deep Innovation GmbH, Deutsche Telekom AG, European Center for Information and Communication Technologies (EICT) GmbH, MÜNCHER KREIS e.V., u.a.

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Chancen und Herausforderungen der Industrie 4.0

Chancen und Herausforderungen der Industrie 4.0Die vorliegende Studie basiert auf einer Befragung von  235 deutschen Industrieunternehmen durch das Marktforschungsinstitut TNS Emnid, und stellt die wesentlichen Merkmale, Chancen und Herausforderungen dieser Entwicklung vor.

Angesichts der Wichtigkeit von Industrie 4.0 sollte daher die Aussage von 18 % der befragten Unternehmen, dass die „fehlende Priorisierung/Unterstützung durch das Topmanagement“ eine der wichtigsten Herausforderungen ist, viele Vorstände und CXOs alarmieren.

 

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Die Kernaussagen der Studie

  • Industrie 4.0 transformiert das gesamte Unternehmen und gehört auf die CEO-Agenda

    Die Nutzenpotenziale von Industrie 4.0 gehen weit über die Optimierung von Produktionstechniken hinaus. Das Thema Industrie 4.0 umfasst nicht nur die Digitalisierung der horizontalen und vertikalen Wertschöpfungsketten, sondern wird auch das Produkt- und Service angebot der Unternehmen revolutionieren – letztlich mit dem Ziel, Kunden bedürfnisse besser zu erfüllen. 

  • In fünf Jahren werden über 80 % der Unternehmen ihre Wertschöpfungskette digitalisiert haben

    Die Unternehmen erwarten, dass bis zum Jahr 2020 86 % der horizontalen und 80 % der vertikalen Wertschöpfungsketten einen hohen Digitalisierungsgrad aufweisen und damit eng miteinander verknüpft sein werden.

  • Industrie 4.0 ermöglicht neue, oftmals disruptive digitale Geschäftsmodelle

    Im Mittelpunkt dieser Entwicklung stehen die Erhöhung des Kundennutzens durch ein zunehmendes Angebot von Mehrwertlösungen (anstelle von Produkten) und die erhöhte Vernetzung mit Kunden und Partnern. Die besondere Qualität des digitalen Wandels liegt dabei in der rasanten Beschleunigung der Veränderungsgeschwindigkeit und in der Tatsache, dass disruptive Innovationen dazu führen, dass sich Branchen wie zum Beispiel die Informations- und Telekommunikationsindustrie in kurzer Zeit nachhaltig transformieren.

  • Die integrierte Analyse und Nutzung von Daten ist die Kernfähigkeit im Rahmen von Industrie 4.0

     90 % sind der Ansicht, dass schon in fünf Jahren die Fähigkeit zur Datenanalyse für das Geschäftsmodell entscheidend sein wird.

  • Digitalisierung des Produkt- und Serviceportfolios ist der Schlüssel zum nachhaltigen Unternehmenserfolg

    Ein mechanisch perfektes Produkt allein wird nicht mehr genügen, um im internationalen Wettbewerb langfristig bestehen zu können. Daher gehen mehr als vier von fünf Befragten – mit Ausnahme der Prozessindustrie – davon aus, in fünf Jahren einen hohen Digitalisierungsgrad ihres Produkt- und Serviceportfolios erreicht zu haben.

  • Industrie 4.0 führt zu einer höheren Produktions- und Ressourceneffizienz – 18 % Effizienzsteigerung in fünf Jahren

    Über alle Branchen hinweg versprechen sich die befragten Unternehmen eine durchschnittliche jährliche Effizienzsteigerung von 3,3 % durch eine Digitalisierung der Wertschöpfungsketten.

  • Deutsche Industrieunternehmen investieren bis 2020 jährlich 40 Milliarden Euro in Industrie 4.0-Anwendungen

    Die befragten Industrieunternehmen werden in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich 3,3 % ihres Jahresumsatzes in Industrie 4.0-Lösungen investieren.

Die Umsetzung von Industrie 4.0 bedeutet für die meisten Unternehmen einen mehrjährigen Transformationsprozess, an dessen Ende eine signifikant veränderte Wertschöpfung stehen wird.

Aufgrund des Umfangs der erwarteten unternehmensweiten Veränderungen und der in den nächsten drei bis fünf Jahren notwendigen Investitionen ist es zunächst notwendig, dass das Thema vom Topmanagement erkannt, auf die Agenda gesetzt und mit hoher Priorität in das Unternehmen hineingetragen wird.

Die gesamte Studie als Download [52 Seiten]


Autoren: Strategy& und PwC

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Die Megatrends Digitaler Arbeit

Die Megatrends Digitaler ArbeitDie Untersuchung wurde von der Telekom-Innovationseinheit „Shareground“ in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen durchgeführt. Wissenschaftler haben dazu weltweit 60 Experten befragt.

Fazit der Befragung:

Die Digitalisierung kommt nicht als laues Lüftchen daher, sondern als Sturm.

Die Digitalisierung wird die Arbeit dramatisch verändern.

HR muss sich darauf einstellen und handeln.

Die 25 Thesen zur Arbeit 4.0